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Zusammenpacken, Mädels! Wir Bienen gehen in die Winterpause

 

Inzwischen pfeift nun doch ein kräftiger Herbstwind.

Aus 19 Grad Tageshöchsttemperatur werden morgen nur noch 11 Grad und der Nachbar hat bereits die Gartenmöbel eingemottet. Mit anderen Worten: Es ist Herbst. Und mit den letzten, blühenden Pflanzen verschwindet nach und nach auch das Summen der Bienen.

Aber unsere fleißigen Mitarbeiterinnen haben auch jetzt noch eine ganze Menge zu tun, denn der Bienenstock bereitet sich jetzt auf den Winter vor. Anstelle von Pollen sammeln und Nektar suchen, steht jetzt auf der Prioritätenliste: Überleben! Genug Bienen müssen der Witterung trotzen, um das Überleben des Volkes bis zum Frühjahr zu garantieren. Dabei ist das Wohl des Bienenvolkes immer wichtiger als das der einzelnen Biene und was uns dabei manchmal etwas ungerecht erscheint ist für den Superorganismus „Bien“ eine hochspezialisierte Überlebensstrategie.

Die fleißigen Sommerbienen (auch Arbeiterinnen) haben zwischen Frühjahr und Spätsommer einen ganz schön taffen Job: Sie legen Tausende Kilometer für den besten Nektar und die fettesten Pollen zurück, lagern diese fachgerecht für den Winter, sorgen für Brut und Königin und natürlich für den Honig des Imkers. Der Nachteil bei so viel Stress: Die Sommerbienchen leben nur etwa sechs Wochen.    

 

Die Winterbienen hingegen leben dann einigermaßen stressfrei bis zu sechs Monate lang von den Früchten der Arbeit Ihrer kurzlebigen Genossinnen. Sie schlüpfen im Herbst, noch während die Sommerbienen die letzten Pollen sammeln und den Bienenstock mit Kittharz abdichten. Während des Winters sorgen die Winterbienen als „vibrierende“ Traube für ausreichend Wärme im Bienenstock, bis sie im kommenden Frühjahr die nachfolgende Generation aufziehen werden.