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Siebdruck, Stick, Laser oder Digitaldruck: Welche Veredelung passt?

Author: schrema

Datum: 30. Oktober 2026

Das richtige Verfahren für dein Logo:
Veredelungstechniken im Überblick

Ein Werbeartikel wird erst durch die Veredelung zu deinem Werbeartikel. Doch welches Verfahren ist das richtige? Das hängt vom Material, von der Form, von der Menge und von deinem Motiv ab. Wir haben über zwölf Verfahren unter einem Dach und stellen dir hier die wichtigsten vor.

Siebdruck

Beim Siebdruck wird die Farbe durch ein feines Sieb auf den Artikel gedrückt. Das Ergebnis sind kräftige, deckende Farben, die lange halten. Siebdruck eignet sich besonders für ebene oder leicht gewölbte Flächen wie Taschen, Textilien oder Flaschen und ist bei größeren Mengen sehr wirtschaftlich.

Ideal für: Logos mit wenigen Farben, Taschen, Textilien, größere Auflagen.

Tampondruck

Ein weicher Silikontampon überträgt die Farbe auf den Artikel und passt sich dabei der Form an. Damit gelingen präzise Drucke auch auf runden, gewölbten oder kleinen Flächen. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag über den Tampondruck.

Ideal für: Kugelschreiber, Feuerzeuge, kleine Kunststoffartikel.

UV-Digitaldruck

Beim UV-Digitaldruck wird die Tinte mit UV-Licht sofort ausgehärtet. So lassen sich vollfarbige Motive, Farbverläufe und Fotos auf Kunststoff, Metall, Glas oder Holz drucken, auch in kleinen Mengen. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Beitrag zum UV-Digitaldruck.

Ideal für: bunte Motive, Fotos, kleine und mittlere Auflagen.

Stick

Beim Stick wird das Logo mit Garn direkt in den Stoff eingearbeitet. Das wirkt hochwertig, ist sehr langlebig und übersteht unzählige Waschgänge. Stick ist die erste Wahl für Teamkleidung, Caps und Mützen.

Ideal für: Polos, Hemden, Caps, Fleece und Handtücher.

Lasergravur

Ein Laser trägt die Oberfläche des Materials ab und erzeugt so eine dauerhafte, edle Markierung, ganz ohne Farbe. Die Gravur kann nicht abgerieben werden und wirkt besonders wertig.

Ideal für: Metall, Holz, Glas, Powerbanks, Werkzeuge und Trinkflaschen.

Prägung und Relief

Bei der Prägung wird das Motiv in das Material gedrückt, etwa bei Leder, Kunstleder, Papier oder Beanies. Noch einen Schritt weiter geht der Reliefdruck: Hier steht das Motiv erhaben hervor und ist fühlbar. Kombiniert mit Hydroglasur entstehen Werbeartikel zum Anfassen, wie wir sie im Beitrag über Reliefdruck mit Hydroglasur zeigen.

Ideal für: Notizbücher, Lederwaren, Beanies, Thermobecher.

Transfer- und Sublimationsdruck

Beim Transferdruck wird das Motiv zunächst auf eine Folie gedruckt und dann mit Hitze auf den Artikel übertragen. Beim Sublimationsdruck verbindet sich die Farbe dauerhaft mit dem Material. Beide Verfahren ermöglichen vollfarbige Motive auf Textilien, Tassen oder Mauspads.

Ideal für: mehrfarbige Logos auf Textilien, Tassen und Polyesterartikeln.

So findest du das richtige Verfahren

  • Material: Textil, Kunststoff, Metall oder Glas? Nicht jedes Verfahren passt zu jedem Material.
  • Form: Flach, rund oder gewölbt?
  • Motiv: Einfarbiges Logo oder buntes Foto?
  • Menge: Manche Verfahren lohnen sich erst bei größeren Stückzahlen.
  • Druckdaten: Für die meisten Verfahren brauchst du Vektordaten.

Fazit

Es gibt nicht das eine beste Verfahren, sondern das passende für deinen Artikel. Weil wir die meisten Techniken im eigenen Haus haben, beraten wir dich unabhängig und finden die Lösung, die zu deinem Logo, deinem Budget und deinem Zeitplan passt. Sprich uns an.

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